Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden auf der Grundlage des Unionsrechts und des nationalen Wahlrechts statt. Das maßgebliche EU-Recht sind Artikel 14 Absatz 2 und 3 des Vertrags über die Europäische Union (EUV) und Artikel 22 Absatz 2 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), die Vorschriften über das Wahlrecht von Unionsbürgern, die Gesamtzahl der Sitze im Europäischen Parlament und ihre Aufteilung auf die Mitgliedstaaten enthalten. Die Richtlinie 93/109/EG des Rates regelt die Einzelheiten des Wahlrechts für Unionsbürger, die in einem anderen Mitgliedstaat als ihrem Herkunftsstaat leben. Das Gesetz über die Wahl der Mitglieder des Europäischen Parlaments in allgemeiner Unmittelbarer Wahl (Direktwahlgesetz) enthält Regeln über das Wahlsystem, die Grundprinzipien des Wahlrechts, Mindestschwellen, die Anzahl der Stimmen, die Legislaturperiode und die für alle Mitgliedstaaten verbindlichen Wahltermine. Auf der Grundlage von Artikel 8 des Direktwahlgesetzes regeln die nationalen Rechtsvorschriften in den einzelnen Mitgliedstaaten weiterhin die Einzelheiten des Wahlrechts in Bezug auf das Europäische Parlament. In Deutschland umfasst das entsprechende nationale Recht das Europäische Wahlgesetz (EuWG) und die Europäische Wahlordnung (EuWO). Weitere Informationen und zum Download der entsprechenden Rechtstexte finden Sie auf der Website des Bundeswahlleiters. Im Mai 2016 bestätigte der Landtag in geheimer Abstimmung Kretschmanns Führung. Er gewann 82 Stimmen an der Spitze einer grün-schwarzen Koalition mit einer nominellen Mehrheit von 89 Landtagsabgeordneten (Grüne 47, CDU 42). Eine ähnliche schwarz-grüne Koalition unter Führung der CDU regiert in Hessen seit der ähnlich unentschlossenen Wahl 2013, aber es ist das erste Mal, dass die Grünen der führende Koalitionspartner in einer Koalition mit der CDU sind (früher führten sie eine Koalition mit der SPD). Kretschmann bildete das Kabinett Kretschmann II als Landesregierung.

In Nordirland wird die Wahl mit einer einzigen übertragbaren Stimme durchgeführt, einem System, in dem die Wähler mehr als eine Wahl haben. Die Bürger sind daran gewöhnt, da es die Methode für Kommunalwahlen und die Nordirland-Versammlung ist. Sie zeigen ihre Präferenzen, indem sie 1,2,3 und so weiter abstimmen. In einem STV-System gibt es keine wirkliche Chance auf eine « vergeudete Abstimmung ». Die Grünen erreichten einen Schwenk von 6 Prozent und wurden erstmals stärkste Partei in einer Landesregierung. Die CDU, die zuvor die größte Partei war, verlor ein Drittel ihrer Stimmen und fiel auf den zweiten Platz zurück. Die Alternative für Deutschland (AfD) trat bei der ersten Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 15 Prozent an. Die SPD verlor die Hälfte ihrer Stimmen und fiel mit 12,7 Prozent auf den vierten Platz zurück. Nach der Wahl bildeten die Grünen eine Koalition mit der CDU, Kretschmann wurde als Ministerpräsident wiedergewählt.

Aber wenn ein Abgeordneter während seiner Amtszeit im Parlament zurücktritt oder stirbt, wird sein Platz von der nächsten Person auf der Liste besetzt (und nicht in einer Nachwahl). Das ist tatsächlich geschehen. Als Diana Wallis, Abgeordnete der Liberaldemokraten für Yorkshire und Humber, 2012 zurücktrat, wurde sie durch Rebecca Taylor ersetzt. Für diese Zwecke gilt der Austritt aus einer Partei nicht als Leerstand. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP) vertreten die Bürger der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Trotz der Pläne für den Brexit wird das Vereinigte Königreich nun am 23. Mai an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen. Alle Deutschen im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 gg, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben oder ihren Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben und aus besonderen Gründen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, sind berechtigt, für Vertreter des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland zu stimmen (Art. 6 Abs. 1, Europäisches Wahlgesetz).